Donnerstag, 05 März 2015 14:37

(23.01b) Pekaris

Chaco-Pekari

Catagonus wagneri

Tierart-Datenblatt

Nach Säugetiergutachten 2014 des BMEL muss das Innengehege mit Wasser- und Schlammbecken ausgestat-tet sein. Dies ist aus bereits andernorts erwähnten Gründen unsinnig. Zudem benötigen Chaco-Pekaris nach Angaben des Amerikanischen Zoo- und Aquarien-Verbandes Zugang zu einem Bad oder einer Suhle nur an exzessiv heißen Tagen. Auch die Anforderung, dass eine Wurfbox von 2 m² vorgehalten werden müsse, macht keinen Sinn, denn wie bei allen Pekaris findet die schnell ablaufende Geburt in der Gruppe statt.

Quellen:

 

05.03.2015


Halsbandpekari

Pecari tajacu

Tierart-Datemblatt

Das Säugetiergutachtens 2014 des BMEL gibt für bis zu 4 Halsbandpekaris ein Innengehege von mindestens 4 m² vor und für jedes weitere Tier 1 m² mehr. Das Innengehege müsse mit Wasser- und Schlammbecken aus-gestattet sein. Letztere Vorgabe ist ohnehin unsinnig, zumal Halsbandpekaris auch Gegenden besiedeln, die mit 6% Luftfeuchtigkeit und 250 mm Jahresniederschlag wohl kaum täglich Gelegenheit zu einem Bad oder Schlammbad bieten. Die Anforderung an die Fläche hat weder eine wissenschaftliche Grundlage noch beruht sie auf praktischer Erfahrung. Pekaris pflegen nämlich dicht aneinander gedrängt zu ruhen, andererseits kann es bei Streitereien ohne ausreichende Ausweichmöglichkeiten rasch zu Verletzungen kommen. Die vorliegen-den Vorgaben tragen diesen Umständen zu wenig Rechnung. Eine unterteilbare Grundfläche von 6 m² für bis zu 6 Tiere ist viel zweckdienlicher. Bis zu einer Gruppengröße von 10 Tieren ist diese Fläche um 0.6 m², ab 11 Tie-ren noch um 0,3 m² für jedes weitere Tier zu erhöhen. Auch die Anforderung, dass eine Wurfbox von 2 m² vorgehalten werden müsse, macht keinen Sinn, denn wie bei allen Pekaris findet die schnell ablaufende Geburt in der Gruppe statt. Die Mutter reguliert die Kontaktmöglichkeiten der Jungen. Bereits nach einer Stunde duldet sie Kontakt mit den jüngsten Geschwistern, den Schwestern des vorletzten Wurfs und dem Alphaweibchen (=Amme).

Quellen:

05.03.2015


Weißbartpekari

Tayassu pecari

Tierart-Datenblatt

Das Säugetiergutachtens 2014 es BMEL gibt für bis zu 4 Weißbartpekaris ein Innengehege von mindestens 4 m² vor und für jedes weitere Tier 1 m² mehr. Das Innengehege  müsse mit Wasser- und Schlammbecken ausgestattet sein. Letztere Vorgabe ist ohnehin unsinnig. Die Anforderung an die Fläche hat weder eine wissenschaftliche Grundlage noch beruht sie auf praktischer Erfahrung. Pekaris pflegen nämlich dicht aneinander gedrängt zu ruhen, andererseits kann es bei Streitereien ohne ausreichende Ausweichmöglichkeiten rasch zu Verletzungen kommen. Die vorliegenden Vorgaben tragen diesen Umständen zu wenig Rechnung. Eine unterteilbare Grund-fläche von 6 m² für bis zu 6 Tiere ist viel zweckdienlicher. Bis zu einer Gruppengröße von 10 Tieren ist diese Fläche um 0.6 m², ab 11 Tieren noch um 0,3 m² für jedes weitere Tier zu erhöhen. Auch die Anforderung, dass eine Wurfbox von 2 m² vorgehalten werden müsse, macht keinen Sinn, denn wie bei allen Pekaris findet die schnell ablaufende Geburt in der Gruppe statt.

Quellen:

  • Tierhaltererfahrung in VdZ-Zoos

05.03.2015

 


 

Gelesen 652 mal Letzte Änderung am Samstag, 07 März 2015 12:18

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