Freitag, 09 Januar 2015 01:05

(06.0) Rüsselspringer

Geflecktes Rüsselhündchen

Rhynchocyon cirnei

Art-Datenblatt

Das Säugetiergutachten 2014 des BMEL gibt für Rüsselhündchen tropisch feuchte, dicht bepflanzte Urwaldterrarien mit unterirdischen Röhren vor. Dummerweise können Rüsselhündchen mit unterirdischen Röhren nichts anfangen. Sie graben nämlich keine unterirdischen Baue, sondern für die Nachtruhe lediglich kleine Bodenmulden, die sie mit Pflanzenmaterial auskleiden (KINGDON et al., 2013). Das gilt asuch für die anderen Arten der Gattung: "R. chrysopgygus is restricited to the forest floor and never burrows or climbs." (RATHBUN, 1979)

In der Österreichischen und der Schweizerischen Tierschutzverordnung gibt es keine Vorschriften zu dieser Art.

Quellen:

07.03.2015


 

Kurzohr-Rüsselspringer

Macroscelides proboscideus

Art-Datenblatt

Das Säugetiergutachten 2014 des BMEL macht die Vorgabe, dass für Kurzohr-Rüsselspringer pro Paar oder bis zu 2 Tiere ein teilbares Gehege mit mindestens 1 m² Grundfläche und Abtrenngehege für Einzeltiere von min-destens 0,5 m² vorhanden sein müssen. Tierhalterische Erfahrung lehrt nun aber, dass eine erfolgreiche Haltung von Rüsselspringern auf geringerer Fläche als 1 m² durchaus möglich ist. Es wird berichtet, dass die Zucht in einer Terrarium-Einheit von 3x 0,24 m² für ein Paar besser gelingt als in einem 2 bis 3 m² großen Schaugehege.

In der Österreichischen und Schweizerischen Tierschutzverordnung gubt es keine Vorschriften zu dieser Art.

Quellen:

  • Tierhaltererfahrung in einem VdZ-Zoo

04.02.2015


 

Gelesen 882 mal Letzte Änderung am Samstag, 07 März 2015 09:55

Recently Approved